Der 02.10 ist zwar schon ein Weilchen her, aber trozdem möchte ich den Tag hier nachtragen, damit alles vollständig ist :-)

Es ging erstmal darum eine Grundlage für das Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) zu erlangen.

Die Vorlesungen sind in zwei größere Hauptthemen unterteilt, im ersten Trimester beschäftigen wir uns mit dem ersten Teil:
1. Teil: Grundlagen VWL (Mikroökonomie) – Entscheidungsfindung, im Bezug auf einen einzelnen Betrieb
2. Teil: VWL 2 (Makroökonomie)  – Wirkung von Gesamtwirtschaftlichem -> Inflation,…?

Ein Beispiel eines Angebot/Nachfrage-Diagramms zur Verdeutlichung, worum es in VWL u.a. geht:

angebot-nachfrage-diagramm

Wenn sich jetzt die Angebotskurve nach rechts verschiebt ändert sich der Preis, denn:

Angebot > Nachfrage = sinkender Preis

-> weil mehr Ware da ist, als man verkaufen kann…

Definition: Volkswirtschaftslehre

Die Volkswirtschaftslehre ist eine Verbindung von Stärken in Politik und Naturwissenschaft. Da die Volkswirtschaftslehre eine Sozialwissenschaft ist, ist diese nicht immer zu 100% genau und kann nur Abschätzungen treffen.

Die Hauptgegenstände der VWL:

  • Gesellschaft
  • Entscheidung über Lebensführung

-> “Anwendung von mathematischen Methoden an die Politik

Begriff: preisbereinigt – Die Inflationsrate wurde abgezogen.

Zentrale Größe das Bruttoinlandsprodukt:

Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) ist ein Maß für wirtschaftliche Leistung.

Die Formel um das BIP zu berechnen:

Einnahmen – Ausgaben = BIP

(=> jedes einzelnen Betriebes)

“Vokabeln”:

  • wirtschaftliche Aktivitäten: Produktion und Verbrauch von Gütern
  • Güter: Waren + Dienstleistungen
  • Allokationsproblem: Zuweisung von Mitteln auf Verwendungszwecke
  • Allokation: Austausch von Gütern auf Märkten

- Produktion:

  • Produktivleistung werden im (technischen) Produktionsprozess so eingesetzt, dass vorhandene Güter verändert oder neu hergestellt werden
  • Produktion erfolgt in Betrieben (Produktionsstätten), die zu Unternehmen gehören

- Produktionsfaktoren:

  • Arbeitsleistung,
  • Grundstücke,
  • Kapital (Geld und Sachkapital)
  • Dienstleistungen
  • Wissen

- Vorleistung

- Faktorleistung

- Produktivleistung

- Erzeugnisse

- Dauerhafte / Nichtdauerhafte Produktionsmittel (Dauerhaftigkeit bezieht sich NICHT auf die Lagerfähigkeit, sondern auf den Produktionsprozess

- Wirtschaftssubjekte: (= Wirtschafts- oder Entscheidungseinheiten)

  • private Haushalte (= privater Sektor: Selbstständige, abhängige Beschäftigte)
  • private Organisationen (ohne Erwerbszweck: Kirche, Vereine,…)
  • öffentliche Wirtschaftssubjekte (öffentlicher Sektor, Staat)
    • Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden, Kreise)
    • Sozialversicherungen (Rentenversicherung, Krankenkasse)
    • Insitutionen / Gesetzgeber (Regierung, Behörden, Zentralbanken)
  • Unternehmen
    • Produktionsunternehmen (Landwirtschaft, Bergbau)
    • Finanzunternehmen (Banken, Versicherungen)

- Güter:

  • private Güter: (= individual Güter)
    • Herstellung von Unternehmen
    • Ausschlusprinzip: nicht bezahlt, erhält nichts
  • öffentliche Güter:
    • Herstellung von öffentlichen Wirtschaftssubjekten
    • kein Ausschlusprinzip:  niemand wird vom Konsum ausgeschlossen
  • Mischgüter: (= sind öffentlich-private Güter z.B. Sozialversicherung)
    • Herstellung privater Güter durch den Staat (Arbeitslosigkeit, Rente)
    • “Fakultatives” Ausschlussprinzip: jeder muss zahlen (Beiträge, Steuern, Abgaben, Gebühren,…)

Begriff: Interdependenz – Alles hängt zusammen

- Kreislaufanalyse:

  • Systematik gesamtwirtschaftlicher Beziehungen (einfacher Kreislauf)
  • Einfaches Kreislaufschema mit Vermögensänderung
  • Einfaches Kreislaufschema unter Berücksichtigung unverteilter Gewinne
  • Einfaches Kreislaufschema einer offenen Volkswirtschaft

- Ökonomisches Prinzip: (= bestimmte Ziele mit knappen Mitteln erreichen)

  • Mit vorgegebenen Mitteln ein optimales Ergebnis erzielen
  • Ein vorgegebenes Ergebnis (Ziel) mit minimalem Mitteleinsatz erreichen)

- Arbeitsteilung:

  • Aussnutzung von Einsparpotentialen
  • Entwicklung ergiebiger Produtionsverfahren
  • Bessere Abstimmung mit Konumentenwünschen

Theorien der Volkswirtschaftslehre

  1. Makroökonomie
  2. Mikroökonomie

Wie ihr seht gibt es zu einigen Begriffen der Vokabelliste noch KEINE richtige Beschreibung! Wenn ihr eine habt, die schön kurz und knackig ist immer her damit ;-)

Quelle(n):
1. FHDW Mettmann – VWL Vorlesung, gehalten von Dr. Andreas Brandt, Mitschriften am 02.10.09 (02.10.09 VWL·BRX·ME-R106·MFI409,MFM409,MFW409)

No User Responded in " VWL – Einführung – 02.10.09 – Grundlagen "

Leave A Reply Here

  Username [*]

  Email Address [*]

  Website

Subscribes to this post comments updates

Please Note: Your comment will be under moderation. Don't resubmit please. Thank you.